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Wandern im Harz - Vom Wurmberg zur Achtermannshöhe ( HWN 12, 18, 156, 168 + 3 Sonderstempel )

Wanderung · Harz
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Ulli's Wandertouren 
  • Foto: Ulli's Wandertouren, Community
m 900 800 700 16 14 12 10 8 6 4 2 km
Die recht anspruchsvolle Rundwanderstrecke führt vorbei am Rodelhaus, durch das "Kleine- u. Große Bode Tal" hinauf zum Achtermann mit spektakulären Fernsichten. Durch das Tal der "Großen Bode" führt der Weg zum "Dreieckigen Pfahl" an der ehem. Deutsch-Deutschen-Grenze. Die fantastische Fernsicht vom Wurmberg ist der Höhepunkt der Wanderung bevor es entlang der ehem. Grenze wieder zurück zum Ausgangspunkt geht.
schwer
Strecke 17 km
4:55 h
524 hm
527 hm
955 hm
700 hm

Ich starte meine Wanderung zur Achtermannshöhe und zum Wurmberg vom großen gebührenpflichtigen Parkplatz am Snowboard Schulgelände. Ich gehe in westlicher Richtung in den Wald hinein hinauf zur "Bratwurst-Schutzhütte". An der Wegkreuzung halte ich mich halb links und folge weiter dem geschotterten Waldweg bis ich zur Seilbahnstation und zur Gaststätte Rodelhaus komme. Hier gibt es im Eingangsbereich einen Sonderstempelkasten.

  • 9921 Rodelhaus Braunlage (dauerhafte Sonderstempelstelle)

Was Sie im Rodelhaus schmecken, riechen, sehen und erleben sind Produkte, die gut, sauber und fair erzeugt und gehandelt werden. Entdecken Sie die Entschleunigung im Genuss: Slow Food.

Ich setze meine Wanderung fort und gehe hinunter in das Tal wo die "Große Bode" sich durch dem Wald schlängelt. Ich überquere das Bächlein und passiere die Alfred-Rieche-Schutzhütte. Nun beginnt der Anstieg hinauf zur Achtermannshöhe. Der Weg verläuft entlang der "Kleinen Bode" durch großflächig abgestorbenen Fichtenwald den Berg hinauf. An einigen Stellen wirkt der "tote Wald" auf mich sehr surreal. Ich erreiche die kleine Schutzhütte in der ich den Stempelkasten finde. 

  • Stempelstelle 12 / Achtermannshöhe

Die Achtermannshöhe (926 m ü. NN) befindet sich nordwestlich von Braunlage und ist der dritthöchste Berg Niedersachsens und der vierthöchste Berg im Harz.Vom Gipfel aus hat man einen schönen Blick über die Harzer Berge, besonders zum Brocken und zum Wurmberg. Bei guter Fernsicht kann man sogar den Thüringer Wald mit dem Inselberg sehen.

Nun gehe ich noch ein paar Meter hinauf zu höchsten Punkt. Leider ist heute kein Wetter für Fernsichten; es ist regnerisch und neblig. Also fix wieder runter und erst mal Mittagspause machen. Ich setze meine Wanderung fort und wandere entlang der "Großen Bode"  durch einen schönen neu entstandenen Wald hinauf zum "Dreieckigen Pfahl" wo sich in der nahe gelegenen Schutzhütte die zweite Stempelstelle meiner heutigen Wanderung befindet. 

  • Stempelstelle 168 / Dreieckiger Pfahl

Der „Dreieckige Pfahl“ ist ein historischer Grenzstein im Nationalpark Harz und befindet sich zwischen dem Torfhaus und Oderbrück. Ursprünglich markierte der Stein ein Dreiländereck, dann die Grenze zwischen dem Königreich Hannover und dem Herzogtum Braunschweig und später die Grenze zwischen der DDR und der Bundesrepublik Deutschland. Heute verläuft an dieser Stelle die Landesgrenze zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.

Nachdem ich auch hier eine kurze Pause eingelegt habe gehe ich auf dem ehemaligen Kolonnenweg der DDR Grenztruppen in südlicher Richtung.  Nach knapp 2 Kilometern auf den Betonplatten biege ich rechts ab in einen schmalen Waldpfad. Dem folge ich etwa 150 meter und treffe auf eine große Waldkreuzung. Hier halte ich mich links und nun bewege ich mich auf schmalen Pfaden durch das renaturierte "Wurmberg Moor". Vorbei am "Brockenstein" gehe ich den karben Berghang hinauf und treffe nach einiger Zeit auf die sehr steile asphaltiere Zuwegung zum "Wurmberg Speichersee" . Da das Wetter eher noch etwas schlechter geworden ist kann ich vom Speichsee nicht sehr viel sehen. Ich gehe in der Nebelbrühe hinauf zum Wurmberg und finde die Stempelstelle am Eingangsbereich der Gaststätte Wurmberg Alm. Hier mache ich, nachdem ich meinen Stempel geholt habe, auch noch eine kleine Rast bei Kaffee und Kuchen. 

  • Stempelstelle 156 / Wurmberg – Baude

Der Wurmberg (971 m ü. NN) ist der höchste Berg des Bundeslandes Niedersachsen und nach dem Brocken (1.141 m ü. NN) die zweithöchste Erhebung im Harz. Der Wurmberg liegt außerhalb des Nationalpark Harz 3 km nördlich von Braunlage und 4,8 km Luftlinie vom Brockengipfel entfernt. Dazwischen liegt das Tal der Kalten Bode und die Grenze zu Sachsen-Anhalt bzw. zu Zeiten der Deutschen Teilung die Grenze zur DDR. Auf dem Gipfel wurde 1922 die Wurmbergschanze errichtet, deren 30 m hoher Anlaufturm auch eine Aussichtplattform enthielt. In 1950 wurde neben der Schanze eine Baude errichtet, die heutige Wurmbergalm. Die Skisprungschanze wurde 2014 wegen Bauschäden abgerissen. Seit 1963 führt die Wurmbergseilbahn von Braunlage aus auf den Gipfel und wurde in 2001 als komplett durchgängige Bahn erneuert – mit Aus- und Zustiegsmöglichkeit an der Mittelstation. Die Seilbahn ist 2,8 km lang und überwindet ca. 400 m Höhenunterschied. Sie wird ganzjährig betrieben und befördert Wanderer, Skifahrer, Mountainbiker und Monsterrollerfahrer auf den Gipfel.

Gut gestärkt mache ich mich auf den Weg hinunter in das Tal wo der Grenzweg verläuft. Zuerst will ich mir aber noch den Aussichtsturm anschauen. Im Kassenhäuschen gibt es neben kleinen Andenken auch noch zwei Wurmbergturm-Soderstempel für das Stempelheftchen zu ergattern. Na wie toll ist das denn. Ich gehe die vielen Stufen der Metalltreppe hinunter, gehe über eine lichtung und treffe schließlich auf den Grenzweg. Dem folge ich den Berg hinunter bis ich an eine recht unscheinbare kleine Kreuzung komme. Hier halte ich mich links und sofort nochmal links. Hier steht hinter Büschen verborgen der letzte Stempelkasten meiner heutigen Wanderung. Der ist nicht ganz leicht zu finden. 

  • Stempelstelle 18 / Grenzweg am Kaffeehorst

Der Rastplatz am Kaffehorst (735 m) liegt direkt in der Nähe der ehemaligen innerdeutschen Grenze oberhalb der Bremke. Die Bremke ist 4,7 km lang und überwindet 290 m Gefälle bis zur Mündung in die Warme Bode. Sie markierte auf ihren gesamten Verlauf ehemals die Grenze zur DDR und heute markiert sie die Grenze zu Sachsen-Anhalt. In den ersten Nachkriegsjahren war dieser Weg auch als Schnapsweg bekannt. Schierker Feuerstein wurde nach Braunlage geschmuggelt und im Gegenzug Heringe nach Schierke.

Von hier sind es nur knapp 200 Meter und ich bin zurück am Parkplatz. Eben noch die Tagesgebühr von 8,00 Euro bezahlen und dann Abfahrt. Es war trotz des regnerischen Wetters ein schöner Tag mit einer schönen Wanderstrecke. 

Autorentipp

Wer von Braunlage aus startet sollte mit der Seilbahn bis zur Mittelstation fahren und die Wanderung von dort beginnen.
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
955 m
Tiefster Punkt
700 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

Asphalt 0,84%Schotterweg 74,14%Naturweg 22,02%Pfad 2,53%Unbekannt 0,44%
Asphalt
0,1 km
Schotterweg
12,6 km
Naturweg
3,8 km
Pfad
0,4 km
Unbekannt
0,1 km
Höhenprofil anzeigen

Sicherheitshinweise

Besondere Sicherheitshinweise oder Gefahrenstellen gibt es zur Zeit keine ( Stand 08/21 )

Weitere Infos und Links

Adresse der Gastronomie:

Rodelhaus Braunlage

Rodelhaus 1

38700 Braunlage

Telefon: 05520 9993366

https://rodelhaus.info

Öffnungszeiten:

Winter 2021/2022:

Ab 25. Dezember, Täglich von 10.00 – 17.00 Uhr

Sommer 2021:

Ab 25. Juni, Donnerstag bis Sonntag von 11.00 – 17.00 Uhr

Betriebsruhe:

April und November

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Wurmberg Alm

Wurmbergbaude 1

38700 Braunlage

Telefon: 05520 721

https://www.wurmberg-alm.de

Öffnungszeiten:

Wir haben in den Sommermonaten täglich von 10:00 – 17:00 Uhr geöffnet – Küche bis 16:30 Uhr.

In den Wintermonaten haben wir täglich von 09:00 – 16:30 Uhr geöffnet.

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Seilbahnzeiten:

8:45 bis 16:30 (Winter/Frühjahr)

9:15 bis 17:00 (Sommer/Herbst)

www.wurmberg-seilbahn.de.

Start

Braunlage, Große Wurmbergstraße (724 m)
Koordinaten:
DD
51.750682, 10.628604
GMS
51°45'02.5"N 10°37'43.0"E
UTM
32U 612421 5734563
w3w 
///zunge.fühler.entdeckungen
Auf Karte anzeigen

Ziel

Braunlage, Große Wurmbergstraße

Wegbeschreibung

Die Wanderstrecke verläuft zum Teil auf geschotterten oder gut befestigten Waldwegen, bzw. Pfaden. Die befestigten Wege überwiegen. Die Wegkennzeichnung ist an sich recht gut, es gibt aber auch einige Bereiche wo das Smartphone und die Wanderapp genutzt werden müssen. Auf die einzelnen Stempelstellen wird auf den Wegschildern, mit einem "blauen Stempel", hingewiesen. Es ist eine Wanderung die Aufgrund ihrer Länge von fast 14 Kilometern als mittelschwer zu bezeichnen ist. Eine gewisse Grundkondition ist erforderlich und "vernünftiges" Schuhwerk ebenfalls. Sneakers oder Badelatschen sollten nicht unbedingt erste Wahl sein. Einkehrmöglichkeiten gibt es nur in der Waldgaststätte Polsterberger Hubhaus. Es sollten genügend Getränke und etwas Proviant im Rucksach vorhanden sein. Im Sommer sind Mückenschutzspray und Sonnencreme nötig.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

Anfahrt über die Bundesstraßen B4 / B242 bis Braunlage. Hier weiter auf der Bundesstraße B27 in Richtung Elend. Im Ortsbereich von Braunlage links abbiegen in die "Große Wurmbergstraße". Dieser bis zum Parkplatz am Ende der Straße folgen.

Parken

Großer Parkplatz an der Snowboardschule der Skischule Oberharz.

Der Parkplatz ist Gebührenpflichtig. Tagesticket kostet 8,00 EURO ( Kleingeld mitnehmen )

Koordinaten

DD
51.750682, 10.628604
GMS
51°45'02.5"N 10°37'43.0"E
UTM
32U 612421 5734563
w3w 
///zunge.fühler.entdeckungen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

  • festes Wanderschuhwerk, Wanderstock / Walkingstöcke, dem Wetter und der Jahreszeit angepasste Kleidung.
  • ausreichend Getränke und etwas Proviant
  • Im Sommer: Sonnencreme, Mückenschutzspray
  • Smartphone mit Wanderapp, GPS, Wanderkarte

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
17 km
Dauer
4:55 h
Aufstieg
524 hm
Abstieg
527 hm
Höchster Punkt
955 hm
Tiefster Punkt
700 hm
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Statistik

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