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Wanderung

Naturpark Münden: Auf dem Geologie- und Bergbaupfad

Wanderung · Münden
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  • Geologie- und Bergbaupfad Dransfeld
    / Geologie- und Bergbaupfad Dransfeld
    Foto: Peter Heitmann, Naturpark Münden e. V.
m 700 600 500 400 3,0 2,5 2,0 1,5 1,0 0,5 km
Bis 1971 wurde auf dem Hohen Hagen - übrigens einst einer der nördlichsten Vulkane Deutschlands - Basaltgestein abgebaut: Dieses Gestein entstand vor rund 14 Millionen Jahren, als sich die afrikanische Erdplatte auf die europäische presste und sich diese Bewegungen bis ins heutige Südniedersachsen auswirkten.
Strecke 3,5 km
0:59 h
81 hm
81 hm
Die kleine Rundwanderung rund um das ehemalige Basalt-Abbaugebiet am Hohen Hagen lässt sich bequem in einer Stunde schaffen. Mit 3,7 Kilometern ist sie die kürzeste Tour, lässt sich aber auch noch auf halber Strecke auf insgesamt 7,9 Kilometer erweitern (siehe D2). Sie startet am Fuße des Gaußturmes und führt erst gen Süden, dann gen Westen durch das einstige Abbaugebiet. Bis 1971 wurde auf dem Hohen Hagen - übrigens einst einer der nördlichsten Vulkane Deutschlands - Basaltgestein abgebaut: Dieses Gestein entstand vor rund 14 Millionen Jahren, als sich die afrikanische Erdplatte auf die europäische presste und sich diese Bewegungen bis ins heutige Südniedersachsen auswirkten. Die Lava der aktiven Vulkane erstarrte nach Ausbrüchen zu sechseckigen Basaltsäulen. Dieser harte und verwitterungsfeste Basalt wurde vor allem ab Anfang des 19. Jahrhunderts zum begehrten Baustoff für den Straßenbau - mit Basaltsteinen gepflasterte Straßen zeugen noch heute davon. Mit Hämmern und Hacken wurde der Stein am Hohen Hagen gebrochen und über Loren abtransportiert, später wurde sogar eine vier Kilometer lange Seilbahn zum Dransfelder Bahnhof gebaut. In der Spitze wurden 500.000 Tonnen pro Jahr gefördert. Alles in allem wurden über 3,5 Millionen Kubikmeter Basalt und Sand am Hohen Hagen abgebaut. Entlang von rekultivierten und wiederaufgeforsteten Flächen geht es hinein in den Dransfelder Stadtwald. Dieser artenreiche Kalkbuchenwald gehört als so genanntes Flora-Fauna-Habitatgebiet zum europäischen Schutzgebietssystem Natura 2000. Vorbei am Denkmal Giesekestein geht es zurück ins Abbaugebiet. An der alten Steinbruchkante entlang führt der Weg; Stationen berichten über Geologie und den Basaltabbau. Über die Bildungsstätte „Haus Hoher Hagen“ führt der Weg zurück zum Parkplatz.
Profilbild von Naturpark Münden e. V., Mitscherlichstraße 5, 34346 Hann. Münden
Autor
Naturpark Münden e. V., Mitscherlichstraße 5, 34346 Hann. Münden
Aktualisierung: 02.07.2020
Höchster Punkt
486 m
Tiefster Punkt
405 m

Sicherheitshinweise

leicht

Weitere Infos und Links

Beschilderung vorhanden: ja Informationen zur Beschilderung: Tour D1

Start

Hoher Hagen (440 m)
Koordinaten:
DG
51.477826, 9.755868
GMS
51°28'40.2"N 9°45'21.1"E
UTM
32U 552492 5703234
w3w 
///leistung.verlängert.mannschaften

Hinweis


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Öffentliche Verkehrsmittel


www.bahn.de
Tel. 0800-1507090
Radfahrer-Hotline 01805-151415

www.vsninfo.de
Tel. 0551-998099

www.rbb-bus.de
Tel. 0551-19449
www.map24.com

Koordinaten

DG
51.477826, 9.755868
GMS
51°28'40.2"N 9°45'21.1"E
UTM
32U 552492 5703234
w3w 
///leistung.verlängert.mannschaften
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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