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Themenweg empfohlene Tour

Venedigerspuren im Wolfstal

· 2 Bewertungen · Themenweg · Harz
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Grabenwaerter .de
  • "Forellensprung" im Wolfstal
    / "Forellensprung" im Wolfstal
    Foto: Grabenwaerter .de, Community
  • / Bergbau um 1800 im Großen Ifental.
    Foto: Grabenwaerter .de, Community
  • / Die ehemalige Wolfsfichte im Wolfstal.
    Foto: Grabenwaerter .de, Community
  • / Um 1800 gab es auch eine bergbauliche Anlage im oberen Wolfstal.
    Foto: Grabenwaerter .de, Community
  • / Die Fassung der "Wilden Wasser" des kleinen Morgenbrodtstales für den ehemaligen Bergbau in Clausthal.
    Foto: Grabenwaerter .de, Community
  • / UNESCO-Welterbe Morgenbrodtstaler Graben. Das "Große Wehr " an der Söse.
    Foto: Grabenwaerter .de, Community
  • / Der Graben umrundet im Fels die "Sieben Wochen Klippe". Ein schöner Aussichts- und Rastplatz auf dieser Tour.
    Foto: Grabenwaerter .de, Community
  • / Die Wasserscheid zwischen Söse und Oker quert der Graben in einer tiefen Rösche.
    Foto: Grabenwaerter .de, Community
  • / Kein Weg mehr.
    Foto: Alex Holm, Community
m 600 500 400 14 12 10 8 6 4 2 km

Auf den Spuren der mittelalterlichen Schatzsucher zu historischen Bergbauplätzen im Harz. Der Rückweg führt über einen Teil des UNESCO-Welterbes Oberharzer Wasserwirtschaft, den Morgenbrodtstaler Graben.

Viele weitere Informationen zur Oberharzer Wasserwirtschaft finden Sie auf www.grabenwaerter.de

mittel
Strecke 14,3 km
4:23 h
320 hm
319 hm

Die mittelalterlichen Schatzsucher trägt das Morgenbrodtstalbereits im Namen. 

Der Ausdruck Morgenbrodtstal kommt nicht vom Morgenbrod (Frühstück) sondern ist eine Verballhornung aus Marjenbroders, Marienbrüdern.

Die damaligen Harzer haben den mittelalterlichen Schatzsuchern eine Herkunft aus dem Wallis oder auch der Gegend um Venedig zugeordnet. Aus diesem Grund wird vielfach auch von Walen oder Venedigern gesprochen.

Sie waren auf der Suche nach Mineralien die Glas färben oder auch entfärben konnten, handelten aber auch mit Edelsteinen oder Bergkristallen. Ihre Fundstellen beschrieben Sie in Walenbücher.

Den alten Harzern waren diese Fremden nicht ganz geheuer, betrieben sie doch einen vom Landesfürsten nicht genehmigten Bergbau.

In dem beschriebenen Gebiet finden sich mehrere Fundstellen dieser Schatzsucher an. So beschreibt Gerhard Laub noch 1969 drei von den Venedigen betriebene Stollen auf der besuchten Wanderung. Ebenso soll es Fundstellen der Venediger im Großen und Kleinen Morgenbrodtstal gegeben haben.

Gehen Sie mit auf diese Wanderung, lassen Sie Ihren Blick aufmerksam im Wald schweifen und entdecken Sie die Reste der einen oder anderen bergbaulichen Anlage in diesem Gebiet.

Viele weitere Informationen zu den Venedigern und der besuchten Gegend finden Sie auf der Webseite www.grabenwaerter.de 

Autorentipp

Nach der Wanderung gibt es im Bier/Cafe-Garten des Sperberhaier Dammhauses die belohnende Erfrischung.
Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
695 m
Tiefster Punkt
436 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Festes Schuhwerk.

Achtung:

Der Weg im oberen Wolfstal zwischen dem Wegpunkt I und dem "Forellensprung ist wenig begangen. (siehe Kommentare)

Wem dies zu abenteuerlich ist, kann auf der Forststraße zwischen dem Forellensprung und Wegpunkt J um den Wolfskopf gehen.

Vom Forellensprung aus kann man dann einen Abstecher hinauf zu den Bergbauspuren ins obere Wolfstal unternehmen.

Weitere Infos und Links

Eine vollständige Literaturliste über das besuchte Gebiet und die Oberharzer Wasserwirtschaft finden Sie auf http://www.grabenwaerter.de/wilhelmschacht-gefaelle/morgenbrodtstaler-graben/index.htm

Über die Venediger findet sich ein interessanter Beitreg auf der Webseite der Höhlengruppe Nord: http://www.hgnord.de/artikel/venediger.html

Start

Sperberhaier Dammhaus (567 m)
Koordinaten:
DD
51.777683, 10.422645
GMS
51°46'39.7"N 10°25'21.5"E
UTM
32U 598146 5737269
w3w 
///bächlein.konsens.therme

Ziel

Sperberhaier Dammhaus

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Es gibt eine Busverbindung von Claustahl-Zellerfeld über Altenau nach Sonnenberg auf der auch das Sperberhaier Dammhaus angefahren wird.

Bitte wenden Sie sich an die elektronische Fahrplanauskunft unter:

www.efa.de

Anfahrt

Das Sperberhaier Dammhaus befindet sich direkt an der Harzhochstraße, B 242.

Parken

Kostenloser Parkplatz 100m östlich des Sperhaier Dammhauses.

Koordinaten

DD
51.777683, 10.422645
GMS
51°46'39.7"N 10°25'21.5"E
UTM
32U 598146 5737269
w3w 
///bächlein.konsens.therme
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

WasserWanderWege, von Martin Schmidt,

Herausgegeben von den Harzwasserwerken GmbH,  erhältlich im Museumshop des Oberharzer Bergwerksmuseums und in der Buchhandlung Grosse in Clausthal-Zellerfeld, für den Wegabschnitt am Morgenbrodtstaler Graben.

Kartenempfehlungen des Autors

Wandern im Westharz, Topographische Sonderausgabe 1/50.000

ISBN 3-89435-616-2

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Festes Schuhwerk, Wache Augen.

Fragen & Antworten

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Bewertungen

1,5
(2)
Claudia Wiese
01.10.2017 · Community
Wir haben uns heut auf diesen “Weg“ begeben. Leider existiert er nicht mehr wirklich. Es ging zwischendurch sehr abenteuerlich durchs Unterholz, sonstiges Gestrüpp und einen Bachlauf. Also nicht zu empfehlen und weit weg von einer Top Tour.
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Annalena G
10.09.2016 · Community
Wir sind die Tour heute in der gedachten Richtung gegangen. Der schon angesprochene weg ist von der talseite zwar zu finden, aber äußerst schlecht zu begehen. Die Holzfäller haben hier gründlich getobt. Das bergseitige Ende des Weges ist quasi nicht zugänglich (von oben ist der Weg wirklich nicht zu finden). Hier wurden direkt auf dem weg Tannen gepflanzt, der Weg soll also wohl auch nicht mehr begangen werden. Der Weg an der großen Söße entlang und durchs wolfstal ist inzwischen asphaltiert... Leider ist auch der Weg zum rinderstall sehr schlecht zu begehen und ziemlich zugewachsen... Das letzte Stück am wasserregal entlang ist allerdings sehr schön. Wir würden die Tour wohl eher nicht nochmal machen...
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Alex Holm
25.07.2016 · Community
Wir sind gestern die Tour gegangen. An sich eine schöne und interessante Tour, aber leider hatten wir an einer Stelle Schwierigkeiten mit der Streckenführung. Wir sind die Tour "andersrum" gegangen und an der Stelle Wolfstal (siehe Screenshot) gab es keinen Weg, obwohl der auf der Karte eingezeichnet war. Wir mussten improvisieren und querfeldein der Berg runtergehen, damit wir wieder auf der ursprünglich geplanten Strecke weitergehen konnten. Unsere Vermutung ist, dass durch Bauarbeiten der kleine Pfad der dort früher war, einfach nicht mehr existiert. Oder wir haben es einfach nicht gefunden ;)
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Gemacht am 24.07.2016
Kein Weg mehr.
Foto: Alex Holm, Community

Fotos von anderen

Kein Weg mehr.

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
14,3 km
Dauer
4:23 h
Aufstieg
320 hm
Abstieg
319 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch

Statistik

  • Inhalte
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Funktionen
2D 3D
Karten und Wege
Dauer : h
Strecke  km
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
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