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Rennrad

Westharz-Runde

· 1 Bewertung · Rennrad · Harz
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Outdooractive Redaktion Verifizierter Partner 
  • Im unteren Siebertal
    / Im unteren Siebertal
    Foto: Robert Busch, Outdooractive Redaktion
  • / Im oberen Siebertal (Schluft)
    Foto: Robert Busch, Outdooractive Redaktion
  • / Blick von der Staumauer auf den Sösestausee
    Foto: Matthias Stiel, Outdooractive Redaktion
  • / Anstieg zum Taternplatz
    Foto: Robert Busch, Outdooractive Redaktion
  • / "Taternplatz-Pass"
    Foto: Robert Busch, Outdooractive Redaktion
  • / Bergstadt Wildemann
    Foto: Robert Busch, Outdooractive Redaktion
  • / Innerstetal kurz vor Lautenthal
    Foto: Robert Busch, Outdooractive Redaktion
  • / Harzblick beim Hahneklee-Anstieg
    Foto: Robert Busch, Outdooractive Redaktion
  • / Waldseebad Kuttelbacher Teich
    Foto: Franziska Koch, HAHNENKLEE tourismus marketing gmbh
  • / Die Straße gibt den Blick auf den Brocken frei
    Foto: Robert Busch, Outdooractive Redaktion
  • / Oderberg bei St. Andreasberg
    Foto: Robert Busch, Outdooractive Redaktion
m 1000 800 600 400 200 140 120 100 80 60 40 20 km Waldgaststätte Königskrug Kuttelbacher Teich in Hahnenklee Bergbaumuseum & … Glück" Herzberg Staumauer

Anspruchsvolle und abwechslungsreiche Tour durch den Westharz. Auf uns warten längere Anstiege, steile Rampen und entspannte Talfahrten innerhalb der Nationalparkregion.
schwer
158 km
7:30 h
2100 hm
2100 hm

Auf dieser Runde warten zahlreiche Kletterpartien auf uns. Zwar fehlen hier die ganz langen Anstiege, wie man sie aus den Alpen kennt, mit Blick auf die Höhenmeter muss sich die Tour jedoch nicht verstecken. Mit den Anstiegen zum Sonnenberg durch das Siebertal (Schluft), von der Bergstadt Bad Grund auf den Taternplatz, dem Hahnenklee-Anstieg via Lautenthal, zum Torfhaus aus Altenau sowie der Auffahrt zum Oderberg stellen sich uns 5 klassischer Harzauffahrten mit mindestestens 4km Länge bzw. über 250hm entgegen. Hinzu kommen zahlreiche, giftige Rampen, die den Rhythmus stören. Dem gegenüber stehen aber lange Abfahrten und Talfahrten, wo wir gemütlich dahinrollen und die Landschaft der Nationalparkregion genießen können.

 

Autorentipp

Der Schwenk nach Torfhaus lohnt sich. Hier eröffnet sich ein fantastischer Blick auf den Brocken und die zahlreichne Gastronomien laden zur Pause ein.
outdooractive.com User
Autor
Robert Busch
Aktualisierung: 19.02.2020

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
B4 zwischen Torfhaus und Oderbrück, 826 m
Tiefster Punkt
Söseaue in Badenhausen, 173 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

  • Das Tragen eines Fahrradhelmes wird empfohlen.
  • Auf fordernde Abfahrten folgen rasante Abfahrten. Vergewissert euch über die einwandfreie Funktion eurer Bremsen.
  • Wir fahren zum Teil im Nationalpark Harz, bitte verhaltet euch dementsprechen umsichtig und hinterlasst keinen Müll.

Weitere Infos und Links

Auffahrt Sonnenberg (Siebertal)

Auffahrt Taternplatz

Auffahrt Hahnenklee

Auffahrt Torfhaus

Auffahrt Oderberg

 

Start

Bahnhof in Herzberg (234 m)
Koordinaten:
DG
51.644616, 10.330495
GMS
51°38'40.6"N 10°19'49.8"E
UTM
32U 592058 5722350
w3w 
///phänomenal.unterlage.obst

Ziel

Bahnhof in Herzberg

Wegbeschreibung

Wir starten unsere Ausfahrt an dem Herzberger Bahnhof und passieren innerhalb des Stadtgebietes den Juessee und die Papierfabrik. Kurzerhand später befinden wir uns mit dem Verlassen der Ortschaft bereits im malerischen Siebertal. Die Straße führt inmitten von bewaldeten Berghängen sanft talaufwärts durch Auen und Alleen bis zum Dorf Sieber, welches sich weitläufig im Tal erstreckt. Kurz hinter dem Ort zweigt links ein Forstweg zum Königshof ab. Diesen Abzweig nehmen wir und folgen so weiter dem Verlauf der Sieber. Von nun an wird es deutlich steiler, aber selten im zweistelligen %-Bereich. Dafür wird es auch zunehmend idyllischer und ruhiger, ist der Forstweg doch für den zivilen Verkehrt gesperrt. Zudem fehlt es touristischer Infrastruktur, sodass man unterwegs unter Umständen ganz für sich alleine ist.

Nach etwa 10km Isolation (er)fahren wir mit der Hochharzstraße (B242) das Kontrastprogramm. An schönen Tagen, insbesondere an Wochenenden, teilt man sich die Straße mit zahlreichen Motorädern. Da es uns aber links Richtung Clausthal-Zellerfeld führt, geht es überwiegend steil bergab, sodass wir von der Geschwindigkeit mit unseren motorisierten Kollegen mithalten können. An der Kreuzung hinter dem Dammhaus biegen wir dann erneut links ab und folgen das Sösetal weiterhin abwärts bis nach Osterode (B498).

Über die Osteroder Ortsteile geht es auf einem längeren Flachstück bis nach Windhausen, wo allmählich der zweite Anstieg zum Taternplatz eingeleitet wird. Bis zur Bergstadt Bad Grund steigt dabei die Straße entlang des Baches lediglich leicht an, wird im Folgenden zunehmend steiler. Kurz hinter Bad Grund fahren wir auf die Harzhochstraße (B242) und folgen dem Straßenverlauf weiter bergan, bis wir die „Passhöhe“ Taternplatz erreicht haben. Nach einer kurzen Abfahrt biegen wir links in das Innerste-Tal ab, welches uns in weiten Schwüngen und immer leicht bergab über Wildemann nach Lautenthal führt. Im Dorfzentrum biegen wir rechts ab. Es beginnt unmittelbar Anstieg Nr.3 hinauf nach Hahnenklee. Dieser beginnt bereits unten recht steil und wird oben hinauf zunehmend moderater.

Leider folgt im Anschluss dieser anspruchsvollen Steigung keine Abfahrt, es geht vielmehr auf einer Art Hochplateau wellig bis nach Clausthal-Zellerfeld weiter (via B241). Erst hinter der „Harzmetropole“ führt uns eine längere, aber nur gering Steile Abfahrt hinunter nach Altenau. Dort geht es dann jedoch wiederum in die 4. Auffahrt zum Torfhaus über. Die recht breite Straße (L504) führt relativ kurvenarm bergan, sodass die Steigung nicht sonderlich zur Geltung kommt. Mit dem Erreichen der B4 ist auch dieser Anstieg absolviert. Wer ein Pause braucht oder die Aussicht genießen möchte, macht einen Abstecher zum Torfhaus, ansonsten biegen wir rechts Richtung Braunlage ab. Es folgt ein weiteres Hochplateau, bis wir die Ausfahrt nach Braunlage erreichen. Bis zum Oderhaus geht es nun tendenziell bergab, lediglich ein kurzer Gegenhang hinter Braunlage unterbricht den Rhythmus.

Am Oderhaus biegen wir rechts ab, wo wir den 5. Und letzten größeren Anstieg in Angriff nehmen. Die L519 führt uns kurvenreich den Oderberg hinauf. Durch die Bewaldung bieten sich hier allerdings keine weitreichenden Ausblicke, dafür sind wir vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt. Dafür entschädigt der Ausblick an der Passhöhe, welche einen weitreichenden Blick über St. Andreasberg und dem Südharz ermöglicht. Ab hier geht es nun nur noch bergab bzw. eben bis zum Ziel in Herzberg. Über St. Andreasberg, Bad Lauterberg, Barbis und Scharzfeld erreichen wir nach gut 160km und 2100hm unser Ziel am Herzberger Bahnhof.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

mit dem Regionalverkehr kann Herzberg aus Göttingen (Northeim), Braunschweig (Seesen, Osterode) und Nordhausen erreicht werden.

Anfahrt

- Göttingen via B27

- Duderstadt via L530

- Hannover, Hildesheim (A7), Braunschweig (A9) via B243

- Nordhausen via B243

Parken

Am Bahnhof sind kostenlose Parkmöglichkeiten vorhanden

Koordinaten

DG
51.644616, 10.330495
GMS
51°38'40.6"N 10°19'49.8"E
UTM
32U 592058 5722350
w3w 
///phänomenal.unterlage.obst
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

  • Der Harz ist ein exponiertes Mittelgebirge und zeichnet sich durch plötzliche Wetterumschwünge aus. Die Mitnahme einer leichten Regenjacke oder Windweste ist zu empfehlen.
  • Wir sind in siedlungsarmen Gebieten unterwegs. Die Mitnahme von Ersatzschlauch, Minipumpe und Multitool, sowie eines Snacks sollten euch vor den meisten Eventuaitäten bewahren.
  • Diese Strecke ist nicht ausgeschildert. Die Nutzung eines Navigationssystems oder einer App ist zu empfehlen.

Fragen & Antworten

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Bewertungen

2,0
(1)
Ernst Rheinländer
06.09.2018 · Community
Die alte Version ist besser.
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Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
158 km
Dauer
7:30h
Aufstieg
2100 hm
Abstieg
2100 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights Geheimtipp Gipfel-Tour

Statistik

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