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Radtour

Vulkantour

Radtour · Weserbergland
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  • Göttinger Kiessee
    Göttinger Kiessee
    Foto: Landkreis Göttingen, Göttinger Land
m 500 400 300 200 100 80 70 60 50 40 30 20 10 km
Im Mittelpunkt dieser Radtour stehen geologische Aufschlusspunkte und landschaftliche Besonderheiten, die im Zusammenhang mit der Entstehung des Göttinger Leinetalgrabens und der erdgeschichtlichen Entwicklung der Dransfelder Hochfläche stehen.
Strecke 80,2 km
33:33 h
944 hm
839 hm
481 hm
142 hm
Die Radtour zu den Vulkanbergen westlich von Göttingen gibt uns die Möglichkeit, einen Einblick in die erdgeschichtliche Entwicklung, die geologischen Verhältnisse sowie in die Nutzung der geogenen Ressourcen in dieser Region zu bekommen. Über den Göttinger Kiessee, der durch den Abbau von Sanden und Kiesen der letzten Eiszeit entstanden ist, vorbei an den ehemaligen Tongruben zwischen Göttingen und Rosdorf mit ihren fossilreichen Tonvorkommen aus der Jura-Zeit (vor 195 bis 140 Millionen Jahren), der Rasequelle (Rasespring), einer großen Karstquelle, erreichen wir die von den Kalkgesteinen des Muschelkalk-Zeitalters (vor 225 bis 210 Millionen Jahren) dominierte Landschaft der Dransfelder Hochfläche. Der Hohe Hagen, südlich von Dransfeld, gehört - wie auch der Backenberg bei Güntersen, der Ossenberg und die Grefenburg bei Barterode, die im Laufe der Tour angefahren werden - zu einer Reihe von basaltischen Vulkanbergen, die im Tertiär (vor 65 bis 2 Millionen Jahren) entstanden sind. In dieser erdgeschichtlichen Periode spielten sich in ganz Europa bedeutende tektonische Prozesse (Krustenbewegungen) ab. Die Alpen und Pyrenäen bildeten sich und der Oberrheintalgraben sank um ca. 3000 bis 4000 m ein. Auch der Leintalgraben, der wie der Oberrheintalgraben zu einem fast ganz Europa durchziehenden großen Grabensystem gehört, sank um ca. 600 m ein. Im Zusammenhang mit diesen tektonischen Ereignissen steht auch die Entstehung der Vulkanberge der Dransfelder Hochfläche. Durch die tiefgreifenden vertikalen Bewegungen wurden alte Spaltensysteme wieder aufgerissen, die als Aufstiegsbahnen für basaltische Schmelzen aus dem oberen Mantel (aus ca. 60 Km Tiefe) dienten. Diese Schmelzen sind bei ihrem Aufstieg aus dem Erdinneren in der Regel bis zur Erdoberfläche durchgedrungen und haben häufig die sie umgebenden tertiären Ablagerungen (Sande) überlagert. Am Westhang des Ossenberges hingegen ist das Phänomen zu beobachten, dass hier der Basalt schichtparallel in die älteren Gesteine des Unteren Muschelkalkes eingedrungen ist. Nach unserem Abstecher zur Grefenburg steht noch der Besuch eines großen aufgelassenen Kalksteinbruchs auf dem Programm, in dem die neben den Basalten vorherrschenden und landschaftsprägenden Gesteine des Muschelkalk-Zeitalters besichtigt werden können. Über das in die Gesteine des Oberen-Muschelkalk eingeschnittene Börltal gelangt man schließlich zurück nach Göttingen und kann im Ortsteil Grone die einzige noch produzierende Pfannensaline Europas (Saline Luisenhall) besichtigen, die aus über 460 m Tiefe eine 27 %ige NaCl-Sole fördert.
Profilbild von GeoWanderKarte GbR
Autor
GeoWanderKarte GbR
Aktualisierung: 18.03.2020
Höchster Punkt
481 m
Tiefster Punkt
142 m

Weitere Infos und Links

Achtung Radfahrer! Das Radwegenetz im Landkreis Göttingen führt überwiegend über Wirtschaftswege. Bitte nehmen Sie Rücksicht auf Land- und Forstwirtschaft. Die Benutzung der Wege geschieht auf eigene Gefahr. Beschilderung vorhanden: ja Informationen zur Beschilderung: Bis auf ein kurzes Stück mit der Beschilderung des Leinradweges, der dort parallel zur Route verläuft, gibt es keine weiteren Routenmarkierungen.

Start

Bahnhof Göttingen (145 m)
Koordinaten:
DD
51.536041, 9.927737
GMS
51°32'09.7"N 9°55'39.9"E
UTM
32U 564345 5709845
w3w 
///anrufer.dieser.scheibe

Ziel

Bahnhof Göttingen

Wegbeschreibung

Bahnhof Göttingen-Göttinger Kiessee -Rosdorf-Tiefenbrunn-Olenhusen- Settmarshausen-Bördel-Hoher Hagen-Dransfeld- Hünenburg- Güntersen-Backenberg-Barterode- Grefenburg-Barterode-Ossenfeld- Knutbühren-Börltal-Grone-Bahnhof Göttingen

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem ICE-Haltepunkt in Göttingen ergeben sich beste Anreisemöglichkeiten mit der Bahn, ebenso durch den Halt vieler weiterer Nah- und Fernverkehrszüge.Göttinger Verkehrsbetriebe GmbH, Tel.: 0551 384440 Fax: 0551 38444999 e-mail: gf@goevb.de, Internet: www.goevb.de Zweckverband Verkehrsverbund Südniedersachsen Tel.: 0551 389480 Fax: 0551 3894832 e-mail: zvsn@zvsn.de Internet: www.zvsn.de

www.bahn.de
Tel. 0800-1507090
Radfahrer-Hotline 01805-151415

www.vsninfo.de
Tel. 0551-998099

www.rbb-bus.de
Tel. 0551-19449
www.map24.com

Anfahrt

Über die Autobahn-Abfahrten Göttingen-Nord und Göttingen an der A 7 und im weiteren über die Bundesstraße B 27 bzw. B 3 erreicht man bequem das Zentrum Göttingens und somit auch den Bahnhof.

Koordinaten

DD
51.536041, 9.927737
GMS
51°32'09.7"N 9°55'39.9"E
UTM
32U 564345 5709845
w3w 
///anrufer.dieser.scheibe
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Strecke
80,2 km
Dauer
33:33 h
Aufstieg
944 hm
Abstieg
839 hm
Höchster Punkt
481 hm
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142 hm

Statistik

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