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Via Scandinavica: Leinebergland von der Wernershöhe nach Göttingen

Mountainbike · Hannover und Umgebung
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Dirk Neubauer 
  • Mountainbike-tour in Hannover und Umgebung: Via Scandinavica: Leinebergland von der Wernershöhe ...
    / Mountainbike-tour in Hannover und Umgebung: Via Scandinavica: Leinebergland von der Wernershöhe ...
    Video: Outdooractive
  • / Auf der Wernershöhe (Mai 2017)
    Foto: Dirk Neubauer, Community
  • / Wegweiser auf der Wernershöhe (Mai 2017)
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  • / Wegweiser am Grafelder Berg (Mai 2017)
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  • / am Heiligenholzberg (Mai 2017)
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  • / Wegweiser zur Irmenseule (Mai 2017)
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  • / Irmenseule (Mai 2017)
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  • / Blick auf Irmenseul (Mai 2017)
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  • / Wegweiser am Ahrensberg (Mai 2017)
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  • / Pusteblumenwiese (Mai 2017)
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  • / Wegweiser am Ahrensberg (Mai 2017)
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  • / Wegweiser zur Burkhardts-Höhe (Mai 2017)
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  • / Blick vom Hornser "Bahnhof" (Mai 2017)
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  • / noch ein Wegweiser (Mai 2017)
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  • / Apenteichquelle (Mai 2017)
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  • / Marienkirche in Winzenburg (Mai 2017)
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  • / Markierung in Klump (Mai 2017)
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  • / Pfad am Schildhorst (Mai 2017)
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  • / Blick zum Harz (Mai 2017)
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  • / im Helleberg (Mai 2017)
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  • / Leinetal (Mai 2017)
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  • / Wegweiser im Gandersheimer Wald (Mai 2017)
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  • / Klosterkirche in Clus (Mai 2017)
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  • / Kloster Brunshausen (Mai 2017)
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  • / Kurpark in Bad Gandersheim (Mai 2017)
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  • / Stiftskirche in Bad Gandersheim (Mai 2017)
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  • / Blick zum Harz (Mai 2017)
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  • / Weg nahe Bad Gandersheim (Mai 2017)
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  • / Weg oberhalb Ellierode (Mai 2017)
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  • / Auetal (Mai 2017)
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  • / Weißenwasserkirche (Mai 2017)
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  • / an der Weißenwasserkirche (Mai 2017)
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  • / Liebfrauenkirche in Kalefeld (Mai 2017)
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  • / Jakobuskirche in Eboldshausen (Mai 2017)
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  • / Weg nahe Wiebrechtshausen (Mai 2017)
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  • / Klosterkirche in Wiebrechtshausen (Mai 2017)
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  • / Blasienkomplex in Northeim (Mai 2017)
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  • / Blick vom Promenadenweg (Mai 2017)
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  • / Aufstieg in Bühle (Mai 2017)
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  • / Bühler Kirchberg (Mai 2017)
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  • / Piepenberg (Mai 2017)
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  • / Leinetal (Mai 2017)
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  • / Burgberg (Mai 2017)
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  • / Hardenbergwarte (Mai 2017)
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  • / Wieterrücken (Mai 2017)
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  • / Burg Hardenberg (Mai 2017)
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  • / in Nörten-Hardenberg (Mai 2017)
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  • / Martinskirche in Nörten-Hardenberg (Mai 2017)
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  • / Christuskirche in Nörten-Hardenberg (Mai 2017)
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  • / Kloster Marienstein (Mai 2017)
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  • / Weg am Grebenberg (Mai 2017)
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  • / Jacobikirche in Göttingen (Mai 2017)
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  • / Marktplatz in Göttingen (Mai 2017)
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m 400 300 200 100 80 70 60 50 40 30 20 10 km
Mit dem Rad auf den Spuren von Jakobspilgern und über alte Wanderwege von Berlin nach Meckenheim.
schwer
Strecke 85,8 km
8:00 h
1.199 hm
1.356 hm
Wir folgen der Via Scandinavica auf den aussichtsreichen und historisch interessanten Hügelketten entlang der Leine (Osthangterrasse). Der Weg führt uns durch reizvolle, malerische Landschaften und entdeckungsbereite Ortschaften. Anfangs ist er heute mit dem historisch belegten Rennstieg identisch.

Autorentipp

Irminseule, Rennstieg (Königsweg), Winzenburg  (Marienkirche, Apenteichquellen), Helleberg, Klosterkirche Clus, Kloster Brunshausen, Bad Gandersheim (Kurpark, Stiftskirche, Roswitha-Brunnen, Rathaus, Marktplatz), Weißenwasserkirche, Liebfrauenkirche Kalefeld, Jakobuskirche Eboldshausen, Marienkloster Wiebrechtshausen, Leine, Northeim (Markt, Münsterplatz, Blasienkloster), Oswaldkirche Bühle, Hardenberger Warte, Nörten Hardenberg (Christuskirche, Martinskirche, Burg und Schloss Hardenberg), Kloster Marienstein, Ruine Plesseburg, Göttingen (Jacobikirche, Universität, Petrikirche).

Es gibt unterwegs Versorgungsmöglichkeiten an der Wernershöhe, in Winzenburg, Brunshausen, Bad Gandersheim, Kalefeld, Northeim, Nörten-Hardenberg und Göttingen.

In Göttingen gibt es Hotels, Pensionen und eine Jugendherberge zum Übernachten.

Schwierigkeit
schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Ahrensberg, 369 m
Tiefster Punkt
Rhume (Northeim), 117 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Der Weg ist auf etwa 25 km befestigt. Die restlichen 60 km sind unbefestigte Wald, Ufer- und Feldwege bzw. Pfade, teilweise sehr matschig und zerfahren. Manche Abfahrten sind heftig und es ist nicht peinlich, sein Rad auch einmal bergab zu schieben.

Start

Wernershöhe (316 m)
Koordinaten:
DG
52.024159, 9.895133
GMS
52°01'27.0"N 9°53'42.5"E
UTM
32U 561417 5764103
w3w 
///verarbeitung.kahl.säfte

Ziel

Göttingen, Marktplatz

Wegbeschreibung

Ich starte an der Kulturherberge auf der Wernershöhe. Ich rolle vom Gelände und auf die ausgedehnte blütenreiche Wiese der 328 m hohen Wernershöhe. Der Wegweiser neben der steinernen Skulptur ist eindeutig, weist auf den Wiesenweg und ich rolle langsam entlang der Wildkräuter auf den gegenüber liegenden Wald zu. Am Waldrand erwartet mich ein vorbildlicher hölzerner Wegweiser, Winzenburg als Endpunkt des Rennstiegs soll 150 Gehminuten entfernt sein. Ich folge dem Hödeken und der Muschel auf einem guten Forstweg in den Wald hinein.

Nach kurzer Zeit komme ich am anderen Waldrand heraus und rolle nun bei bester Panoramasicht auf einem guten Weg leicht wellig am Waldrand entlang. Die umliegenden Hügelketten sind gut zu sehen, der Harz allerdings nicht. Ich quere bald eine Landstraße. Schließlich verlässt der Rennstieg den Waldrand und führt mich im leichten Auf und Ab durch die Wiesen und Felder. Linkerhand im Tal erscheint das Dörfchen Irmenseul. Schließlich an einer Schutzhütte treffe ich auf einen Wegweiser, der zur Irmenseule weist. Diesen Abstecher hatte ich mir schon bei der Planung vorgemerkt und folge nun dem Weg durch die Wiesen immer leicht abwärts zur Irmenseule, einer Nachbildung der ursprünglichen Irminsul auf dem Romberg. Rundherum stehen Obstbäume. Kein Verkehrslärm dringt an mein Ohr. Schließlich erreiche ich die Säule, ein 9 m hohes beeindruckendes Zeugnis heidnischen Götterglaubens, von den Christen in der Ostexpansion zerstört, um den alten heidnischen Glauben auszurotten. Ich fahre wieder zurück aufwärts zum Rennstieg.

Wieder zurück an der Schutzhütte, folge ich nun dem Weg weiter zum nächsten Waldrand. Hier führt die Markierung aber nicht hinein, sondern erst links am Waldrand entlang, bevor ich dann doch in diesen rolle. Im Wald ignoriere ich alle Abzweige und gelange mit dem Rennstieg schließlich an die für heute höchste Stelle, den 371 m hohen Ahrensberg. Der bisher gute Forstweg vernässt immer weiter und bald fahre ich auf einem zwar breiten, aber dennoch äußerst matschigen Weg. Beidseitig des Weges zeigen sich größere Pusteblumenwiesen mit vereinzelten Baumbeständen. Dann beginnt der Weg stärker zu fallen, bessert sich zunehmend. Ich passiere noch einen hölzernen Wegweiser, der die Burkhardts-Höhe rechterhand im dichten Wald ausweist, dann habe ich unterhalb einen breiten Forstweg erreicht.

Linkerhand ist eine Schutzhütte erkennbar, ich rolle dorthin. Sie steht direkt am Waldrand, Hornser Bahnhof steht dran geschrieben und von hier habe ich einen herrlichen, wenn auch begrenzten Blick ins Tal nach Lamspringe. Im Pilgerführer ist eine Alternativroute für Radpilger über Lamspringe nach Bad Gandersheim über Radwege im Tal beschrieben. Auch für ambitionierte Mountainbiker mit wenig Gepäck soll laut Pilgerführer die kommende Strecke über die Helleberge sehr schwierig werden. Gerade aber das spornt mich an, es zu versuchen und ich rolle zurück auf dem Forstweg jetzt weiter auf dem Rennstieg Richtung Winzenburg. Der breite Forstweg verliert ordentlich an Höhe und ich rolle mit guter Geschwindigkeit dahin. Mittlerweile begleiten mich neben Jakobsmuschel, Hödeken und dem Rennstieg-R viele weitere lustige Zeichen, z.B. ein Uhu, Hirsch, Fuchs oder Eichenblatt. Vermutlich viele lokale Themenwanderwege existieren hier im südlichen, historisch interessanten Sackwald nahe der ehemaligen Winzenburg.

Weiter unten rolle ich dann aus dem Wald, den beginnenden Ort Winzenburg schon im Blick. Ich rolle direkt auf den am Waldrand befindlichen Wanderparkplatz und finde hier Informationstafeln zum Rennstieg vor. Hier wird der historische Bezug des Wegs zu Funden von ersten Siedlungen in diesem Gebiet hergestellt. Die hier im Wald befindlichen Ruinen der Tiebenburg und Winzenburg gelten als Zeugnisse erster Schutzmaßnahmen an dem Weg. Im südlichen Sackwald sollen sich aber noch weitere strategisch wichtige Bauten befinden. Wegweiser deuten einen Abzweig zu der Quelle der Apenteiche an. Die Teiche liegen am Anfang des Ortes und sind vermutlich künstlich angelegt. Die Quelle soll in die heidnischen Bräuche der ursprünglich germanischen Bevölkerung eingebunden gewesen sein. Ich lasse mein Rad stehen und unternehme den kurzen Ausflug zu der Quelle zu Fuß. Auf dem Wanderweg erreiche ich nach kurzer Zeit noch zwei kleinere Teiche im Wald und die in Stein gefasste Quelle am Fuße des Berges, auf dem die Tiebenburg zu finden ist. Das Wasser der Quelle ist klar und durchaus genießbar. Der Name Apenteichquelle deutet darauf hin, dass sie eventuell nie zufriere, so zumindest deutet es die Informationstafel hier an der Stelle.

Zurück am Rad rolle ich weiter hinunter in den Ort und hier zur Marienkirche. Diese ist leider verschlossen. Ich verlasse den Ort auch schon wieder, erreiche eine Landstraße, nehme aber auch schon wieder einen Abzweig und erreiche den kleinen Ort Klump. Hier steige ich äußerst steil mit der Straße "Am Sauberg" auf ebendiesen hinauf, die erste echte Anstrengung, die mir heute abverlangt wird. Neben der Muschelmarkierung fallen mir auch Zeichen des E 11 auf, laut Markierung der Niederlande-Harz-Weg. Oberhalb des Ortes führt der Weg an einem Wanderparkplatz wieder in den Wald, um um den 227 m hohen Großen Eichberg herumzuführen. Laut Karte könnte ich auch auf der Straße verbleiben und damit diesen Bogen durch offensichtliches Moddergetrampel vermeiden.

Dies tue ich auch und steige mit der Straße weiter bergan, hier ergibt sich ein schöner Blick auf den 298 m hohen Schildhorst. Dies ist für mich die erste Höhe der Helleberge, einem parallelen Höhenzug zum Sackwald. Dieser Höhenzug wird mich an Bad Gandersheim heran führen. Zuerst einmal heißt es nun aber wieder bergab zu rollen, zwischen dem Sauberg und dem Schildhorst liegt im Tal der Hüttengraben und der Ort Schildhorst. Dort unten durch den Ort verläuft der Pilgerweg. Auf der Karte erkenne ich aber, dass ich auch dem Landweg folgen kann, den ich direkt voraus erkenne, und dann im Wald den Pilgerweg wieder erreiche. Ich rolle also nun zügig hinab, um auf den Landweg einzubiegen.

Der Landweg führt zwischen dem Wald am Schildhorst und dem Ausläufer des Waldes vom Sauberg durch die Wiesen am Hüttengraben aufwärts. Bevor sich diese Wiese noch verbreitert, fahre ich auf einem steilen, etwas verwachsenen Weg in den Wald. Nach kurzer Zeit kommt von der Seite ein Weg, der die Pilgermarkierung mitbringt. Dieser führt unvermindert steil bergan. Der Weg ist aufgewühlt und mit Geäst durchsetzt. Hier im Wald haben die Forstfahrzeuge ganz schön gewütet. Dann weicht rechterhand eine humaner zu bewältigende Spur des Wegs ab. Zwar führt der Jakobsweg unvermindert steil geradeaus, laut Karte könnte ich mir aber auch den Bogen nach rechts leisten. Ich leiste mir den Schlenker und vereinfache mir daher den Aufstieg in den Hochwald zum Kammweg des Hellebergs.

Auf diesem sich zu einem schmalen Pfad entwickelnden Weg ersteige ich somit den Schildhorst. Bald verläuft der Pfad weglos zwischen den Bäumen und durch höheres Gras hindurch. Zu beiden Seiten fällt das Gelände ab, die Sonne scheint von Osten herrlich in den Wald hinein. Ich passiere historische Grenzsteine hier auf dem Grat des Höhenzugs. Diese Grenze zwischen den Ämtern Gandersheim und Winzenburg schaut scheinbar auf eine lange Geschichte zurück. Linkerhand öffnet sich der Wald immer wieder und gibt Blick auf das Harzvorland und den Harz selbst frei. Dieser beginnt Luftlinie vielleicht schon in 20 km. Den markanten Brockengipfel kann ich aus dieser Perspektive zwar nicht erkennen, aber das Profil dieses bedeutenden Mittelgebirges des Nordens allemal.

Ich passiere scheinbar den Gipfel des Schildhorst, denn nun geht es auf dem schmalen Pfad allmählich wieder abwärts. Einen ins linkerhand gelegene Tal abzweigenden besseren Weg hatte ich bewusst verstreichen lassen. Die freien Flächen mit den schönen Aussichten sind verschwunden und die Abfahrt erfordert meine ungeteilte Aufmerksamkeit. Nach einer ganzen Weile anspruchsvoller Abfahrt im dichten Wald mit viel Geäst und Wurzeln lande ich schließlich am westlichen Waldrand mit Blick ins Leinetal mit weitläufigen Feldern. Besonders die gelben Tupfen der Rapsfelder stechen im Frühjahr heraus. Der Weg hier könnte besser sein, lässt sich aber etwas holperig doch fahren, es ist eher ein grasbewachsener Ackerrainpfad. Schließlich quere ich ein Sträßchen und fahre bald wieder in den Wald hinein, nun bereits den Gandersheimer Wald. An einem Holzverladeplatz gelange ich an eine Wegekreuzung. Der E 11 führt weiterhin auf der Kammlinie entlang über den Wilhelmsturm auf dem 250 m hohen Clusberg nach Gandersheim. Dieses soll noch 4 km entfernt sein.

Die Via Scandinavica weicht nun allerdings linkerhand vom Kamm ab. Mit dem Pastorenweg soll es hinunter nach Clus zum dortigen Kloster gehen. Ich folge dem Weg und rolle gemütlich auf dem breiten Forstweg schließlich in breiteren Bögen hinab bis zu einer Landstraße. Mit dieser rolle ich direkt nach Clus hinein, biege hier ab auf den Reiterhof und halte auf die romanische Klosterkirche zu. Diese ist geöffnet, ich finde jedoch keinen Stempel vor. Ich verlasse den Hof wieder und rolle rasant mit der Landstraße weiter abwärts Richtung Gandersheim. Als erstes erreiche ich Brunshausen, unterquere am Ortseingang eine alte Bahnlinie. Heute verläuft dort oben der Skulpturenweg als Radweg ausgebaut. Mit diesem könnte ich die Innenstadt Bad Gandersheims nun sehr einfach erreichen. Ich nehme jedoch die Auffahrt zum Kloster. In dem Gemäuer befindet sich auch ein Museum. Ich gehe hinein und finde in einem der oberen Stockwerke den Einlass des Museums vor. Hier lasse ich mir einen wunderschönen Pilgerstempel des historischen Gandersheims geben. Dann verlasse ich das Klostergelände wieder mit der Zufahrt. Der Pilgerweg folgt eigentlich den Treppen durch den Park direkt hinunter zur Gande, dem namensgebenden Flüsschen Gandersheims.

Ich folge weiter der Straße, nehme dann unterhalb des Klostergeländes die Zufahrt zum Parkplatz und gelange zur Talstraße. Diese quere ich nur und folge nun dem Radweg an der Gande entlang, auch die Via Scandinavica führt hier entlang. Nach einer Weile komme ich ins Gandersheimer Kurviertel, zuerst zu bemerken an den zahlreichen Kliniken, und quere hier das Flüsschen. Nun befinde ich mich im Kurpark und fahre auf den Wandelwegen vorsichtig weiter an der Gande entlang.

Am Freibad quere ich einen weiteren Bach und dann geht es auf einem Sträßchen steil bergauf an einem Klinikgelände bzw. einer Seniorenresidenz vorbei. Oberhalb kann ich auf einen Radweg wechseln, den Skulpturenweg. Am Ende trifft der Skulpturenweg auf eine Straße, der ich rechts stadteinwärts folge. An der nächsten Kreuzung vor dem Netto-Markt folgt die Via Scandinavica der kreuzenden Straße südwärts. Ich verbleibe aber vorerst geradeaus und erreiche die Innenstadt mit der Stiftskirche. Diese ist leider verschlossen und auch die Touristeninformation am Rathaus hat geschlossen. Neben dem Rathaus befindet sich der Marktplatz, wo ich einen geöffneten Gasthof finde. Von dem Pilgerweg, den ich hier kreuzen soll, finde ich keine Spur. Angeblich gibt es einen Pilgerweg vom Nordrand des Harzes ins Sauerland.

Ich folge der zuvor gekommenen Straße wieder stadtauswärts und biege am Netto-Markt ab. Es geht unter einer Bahnlinie hindurch und dann eine Anwohnerstraße südwärts. Zum Schluss folge ich einem Trampelpfad und überquere die Stadtumgehung (B 64, B 445) mit einer Brücke. Ich lande in einem Gewerbegebiet. Einem Feldweg folge ich in südlicher Richtung bergan. Je höher ich komme, desto klarer wird der Blick. Linkerhand in der näheren Ferne sind die Berge des Harzes jetzt noch deutlicher zu sehen als heute Vormittag. Mein Weg führt hinauf zum Flugplatz von Bad Gandersheim, ich verlasse ihn jedoch zuvor mit einem Feldweg, der linkerhand zu einem Wald hinauf zieht.

Der Weg führt schließlich als Pfad in den Wald, zwischen Fichten und Buchen hindurch habe ich den aber schnell durchquert. Auf der anderen Seite führt der Weg wieder abwärts auf Ellierode zu. Ich verbleibe aber gleich am Waldrand auf der Höhe. Hier läuft zwar nur ein Ackerrainpfad entlang, aber die Markierung ist eindeutig. Schließlich kommt von Ellierode ein weiterer Weg bergan und diesem folge ich erneut in den Wald. Dort folge ich an einer Wegekreuzung der Markierung nach links und komme auf einem Schotterweg bald aus dem Wald heraus gefahren. Vor mir erstreckt sich das Auetal, hinter der vor mir liegenden Hügelkette befindet sich die Leine.

Ich rolle nun im Zick-Zack durch die Felder abwärts und erreiche beinahe das im Tal befindliche Sebexen. Aber ich umrunde nur einen Gehölzstreifen und folge dann einem Wirtschaftsweg in direkter südlicher Richtung. Dabei überquere ich eine Straße und gelange schließlich nach gut einem Kilometer an einen alten Friedhof mit der Weißenwasserkirche. Dies ist eine alte Taufkirche, der Ort wurde bereits im Mittelalter verlassen. Die Kirche ist verschlossen, allerdings finde ich in einem Trinkbecken an der Kirchenmauer den Spruch: "Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln". Neben einer Jakobsmuschel sind auf dem Rand des Beckens viele Steinchen aufgereiht. Ich lege meinerseits ein Steinchen dazu und betrachte mir die alten Grabsteine mit den efeuberankten Gräbern.

Ich breche wieder auf und folge dem Weg weiter abwärts noch einen Kilometer nach Kalefeld, zu dessen Gemeinde die Weißenwasserkirche gehört. Vor dem Ort unterquere ich die B 445. Im Ort passiere ich die backsteinerne Liebfrauenkirche, die ich jedoch geschlossen vorfinde. Weiter geht es durch den Ort, wobei ich bald die Durchgangsstraße befahre. Noch vor dem Ortsende folge ich einer Anwohnerstraße rechterhand in die Felder. Weiter vorne sehe ich bereits einen Radweg, der ins nahe Eboldshausen führt. Die Via Scandinavica biegt jedoch schon zuvor ab und führt als holpriger, später steiniger Weg entlang der Äcker ebenfalls dorthin.

Der Ort trägt im Wappen eine Muschel, was auf eine Geschichte als Pilgerort hinweist. Entlang von Fachwerkhäusern und Scheunen fahre ich durch den Ort. An der Dorflinde mit Ruhebank biege ich schließlich links ab und komme kurz darauf an der feldsteinernen Jakobuskirche zum Halten. Dieses schmucke Kleinod ist geöffnet und drinnen finde ich auch einen Pilgerstempel. Am Ortsausgang quere ich schließlich eine Straße und fahre auf einem Landweg hinauf in den Wald am Aßberg. Schließlich schiebe ich das Rad am Waldrand entlang, der Weg ist mehr als dürftig, und genieße den Ausblick ins Leinetal einerseits und den dumpfen Klang der A 7 andererseits.

Zwischen den Anhöhen des Aßbergs und Edesheimer Bergs verläuft ein Wirtschaftsweg auf die A 7 zu. Zu diesem rolle ich nun hinunter und unterquere die Autobahn. Dahinter folge ich einem Feldweg parallel dieser wieder südwärts. nach einer Weile geht es wieder näher an die Autobahn heran, der Feldweg ist holperig und grasbewachsen. Ich ignoriere eine Brücke über die Autobahn. Die Brücke bringt zumindest einen besseren Weg mit und auf diesem rolle ich nun auf das Klostergut Wiebrechtshausen zu, bereits den bei Northeim landschaftsprägenden Höhenzug Wieter im Blick. Das Gut liegt an der B 248, die ich quere. Ich rolle durch zur romanischen Klosterkirche und schaue mich drinnen im schlichten Kirchenbau um. Ein Hinweis macht mich darauf aufmerksam, dass man den Pilgerstempel im Gutshaus bekommt. Dort klingele ich und bekomme kurz darauf auch den Stempel. Schon der monströse Eingangsbereich des Gutshauses lässt den mondänen Charakter des Hauses erahnen.

Ich verlasse das Gelände südwärts mit einem Feldweg parallel zur Bundesstraße. Durch die Wiesen und Felder erreiche ich nach einer Weile Langenholtensen am Friedhof. Ich fahre durch den Ort, passiere die Martinikirche und schließlich bringt mich ein Plattenweg durch die Felder nach Northeim. An einer Gartenanlage treffe ich auf die Stadt und bewege mich nun Richtung Zentrum. Die B 241 quere ich und nutze dann den Radweg an dieser entlang. Eine Brücke bringt mich über die Rhume und schließlich über eine Bahnlinie und ins Zentrum. Ich rolle direkt auf den Marktplatz zu, orientiere mich hier etwas, rund 60 km habe ich schon absolviert. Ich betrachte mir die schmuckvollen Patrizierhäuser hier am Markt.

Ich schiebe mein Rad direkt die Fußgängerpassage hinauf zur Breiten Straße, der Fußgängerzone Northeims. Durch diese teils von Fachwerkhäusern gesäumte Straße rolle ich vor zum Münsterplatz mit dem Blasienkomplex, einem alten Kloster. Es gab hier allerdings nie ein Münster, auch wenn der Platz so heißt. Das hier befindliche Heimatmuseum inklusive der Touristeninformation hat derzeit leider nur sonntags geöffnet, so wird es scheinbar nichts mit einem Stempel hier in der Stadt. Ich rolle zurück zur Fußgängerpassage und nehme dann die Wieterstraße, welche mich beinahe schnurgerade immer weiter aufwärts führt. Zum Schluss wird es eine richtige Steigung bis ich am Waldrand zum Stehen komme.

Hier starten diverse Wege hinauf in den Wald. Aber die Via Scandinavica folgt nun dem Panoramaweg am Waldrand entlang südwärts. Durch den Aufstieg bin ich nun faktisch auf einer höheren Geländestufe und habe bald einen herrlichen Ausblick auf die Leineebene. Von hier kann ich erst die flächenmäßige Verteilung Northeims ersehen und rolle nun langsam auf dem anfänglich schmalen Pfad des Panoramawegs entlang. Die jenseits der Leineebene liegenden Höhenrücken von Solling und Reinhardswald sind nun immer in meinem Blick.

Als die letzten Häuser Northeims unterhalb zurück bleiben, wechselt der Pfad auf einen ordentlichen Waldrandweg, auf dem ich nun im ständigen Auf und Ab mit herrlichstem Panoramablick direkt Richtung Süden fahre. Irgendwann endet der Panoramaweg aber an einer Straße, die hier die bewaldete Hügelkette überqueren will. Ich quere die Straße nur und folge dann einem breiten, aber zerfahrenen Forstweg in den Wald hinein, anfangs abwärts, dann aber richtig aufwärts. Der Weg ist von Forstfahrzeugen in letzter Zeit ziemlich ramponiert worden, viel Geäst liegt umher.

Dann gelange ich schließlich wieder aus dem Wald, rechterhand befinden sich weitläufige Wiesen um den 290 m hohen Eulenberg. An der folgenden Wegekreuzung vor einem ausgedehnten Golfplatz trennen sich laut Pilgerführer zwei Varianten der Via Scandinavica. In der Örtlichkeit markiert ist nur der Originalweg, der nun abseits der Leineebene durch die einsamen Wälder bis Göttingen führt, allerdings ohne Einkehr- bzw. Einkaufsmöglichkeiten. Auf der anderen Variante passiert man das Kloster Marienstein und das Schloss Hardenberg. Auch auf dieser Variante fährt man nicht in der verkehrsreichen Ebene der Leine. Daher entscheide ich mich für diese nicht markierte Alternative.

Ich folge also rechts dem Weg, rechterhand liegen die Obstwiesen am Mäuseberg, linkerhand befindet sich der Golfplatz. Dann rolle ich letztlich in Bühle ein, wo ich mich rechts halte und die feldsteinerne Oswaldkirche erreiche. Ich lehne mein Rad an die Kirchmauer und möchte das Gotteshaus betreten, nur leider ist dies verschlossen. Die Kirche selbst befindet sich auf dem Kirchberg, der alte Ortskern unterhalb im Tal. Dort hinunter führt mich nun ein Kirchsteig mit herrlichen Aussichten, praktisch ein Grasweg, der weiter unten auf Treppenstufen endet. Aber abwärts ist das Ganze zu bewältigen und daher stehe ich kurze Zeit später im Ortskern auf der Durchgangsstraße.

Nun muss ich aber wieder auf die Höhe gelangen, denn mein Pilgerweg verfolgt weiter eine Route abseits der Ebene. Auf der anderen Straßenseite sehe ich bereits die örtlichen Wandermarkierungen, die mir den Pfad anzeigen, auf dem ich die Höhe erklimmen soll. Laut Pilgerführer orientiere ich mich Richtung Scherenberg und Heseberg und folge der farbigen Markierung über die Grundstücke, erklimme schließlich einen steilen Graspfad, anfangs auch Treppenstufen. Mein Weg führt äußerst steil und eng aufwärts zwischen dem Zaun eines Grundstücks und einem gespannten Koppelzaun. Mein Tacho zeigt Steigungen jenseits der 20%, aber schließlich erreiche ich die Waldkante weiter oben. Von hier oben habe ich dann einen wunderbaren Blick zurück zur Bühler Kirche und ich kann jetzt die Dimensionen von Auf- und Abstieg noch besser erahnen.

Anfangs am Waldrand entlang rolle ich bald durch die Felder, zumeist auf Graswegen auf den nächsten bewaldeten Hügel zu, den 248 m hohen Piepenberg. Ich habe mich für eine Wegvariante durch die Hügel zur Burg Hardenberg entschieden. Es gäbe auch eine Variante durchs Tal des Beverbaches. Am Piepenberg führt mich ein halbwegs gut befahrbarer Waldrandweg entlang. Voraus ist schon die nächste bewaldete Kuppe zu erkennen, der Burgberg, hinter dem mich Nörten-Hardenberg im Leinetal erwartet. Ich rolle schließlich hinunter, quere noch eine Straße und fahre dann aufwärts zum Wäldchen auf dem Burgberg. Hier führt der Weg immer am Rande entlang, bis ich schließlich an der Hardenbergwarte, einem hohen Turm, in den Wald fahre. Laut Karte müsste hier zumindest ein Turm stehen, gesehen habe ich ihn jedoch noch nicht. Da schaue ich mich gerade so um und bemerke, dass ich direkt neben dem Turm stehe. Er ist jedoch derart zugewachsen, zumindest im unteren Bereich, dass er als Bauwerk gar nicht auffiel. Zurück habe ich zumindest einen schönen Blick auf den Höhenzug des Wieter, an dem ich seit Northeim entlang gefahren bin. Es überwiegen gelb blühende Rapsfelder in der Ebene davor.

Ich rolle also in den Wald ein. Ein gut befahrbarer Weg führt nun abwärts. Weiter unten gelange ich auf einen weiteren Weg, ein Wegweiser aus meiner gekommenen Richtung zeigt die Hardenbergwarte an, voraus soll sich die Burg Hardenberg befinden. Nach einem kurzen weiteren Abwärtsweg habe ich das Eingangstor des Burggeländes erreicht. Es befindet sich laut Aufschrift in Privatbesitz und der Zugang ist untersagt. Ich halte mich daran und folge dem Fahrweg hinunter zum Barockschloss derer von Hardenberg. Auf der Straße rolle ich durch das Gelände hindurch. Es sieht auch so aus, als ob auf dem Schlossgelände ein Gestüt bewirtschaftet wird.

Ich rolle vor bis zum alten Dorf Nörten. Hier nehme ich die Durchgangsstraße und fahre entlang vieler schmucker Fachwerkhäuser. Ich weiche aber auch gleich rechterhand der Durchgangsstraße ab, um die sandsteinerne Martinskirche hinter dem Stiftsplatz befindlich anzufahren. Leider ist diese verschlossen, so dass ich gleich wieder aufbreche. Zurück an der Durchgangsstraße fahre ich weiter durch den Ort und passiere kurz darauf die Christuskirche, welche auch verschlossen ist. An einem Einkaufsmarkt lege ich noch eine kurze Rast ein. Etwa 15 km habe ich noch vor mir.

Schließlich gelange ich an eine größere Kreuzung mit Tankstelle, hier verlässt die B 446 rechterhand den Ort, um zur Umgehungsstraße an der Leine entlang zu gelangen. Ich folge dieser Straße und überquere auf einer Brücke eine Bahnlinie. Linkerhand voraus ist bereits das Kloster Marienstein zu erkennen. Ich warte den Verkehr ab und überquere dann bei nächster Gelegenheit die Bundesstraße hinter der Brücke. Ein Sträßchen, welches auch als Radroute gekennzeichnet ist, führt mich hier zum ehemaligen Benediktinerkloster. Ich glaube, mich jetzt auch auf dem Leineradweg zu befinden. Am Kloster finde ich jedoch keine geöffnete Tür. Ich fahre dann weiter um das Klostergelände herum, unter der Umgehungsstraße hindurch in die Leineauen. Der gekennzeichneten Radroute des Leineradwegs kann ich gut folgen. Allzu anspruchsvoll wird der verbleibende Weg bis Göttingen also nicht mehr werden.

Als linkerhand hinter B 3 und Bahnlinie die Bebauung langsam endet, der Ortsteil Angerstein müsste das sein, verlasse ich den Leineradweg und fahre auf den Ort zu, dabei die Brücke über Bahn und Bundesstraße nutzend. Voraus auf dem Höhenrücken längs der Leine ist ein Turm als auch eine Burg zu erkennen, das müsste die Plesseburg sein, zu der mein Weg aber nicht mehr hinauf führt. Am Siedlungsrand entlang gelange ich zur Landstraße, diese überquerend weiter am Siedlungsrand entlang zu einem höher gelegenen Weg. Offenbar folgt die Via Scandinavica doch einer Route mit mehr Panoramablicken.

Ein grasbewachsener Landweg, gesäumt von Kirsch- und Walnussbäumen, führt mich nun auf der Höhe entlang mit einem schönen Panoramablick in die Leineauen. Nach Passage des Grebenberges entferne ich mich weiter von der Landstraße, im Zick-Zack führt mich die Route näher an den bewaldeten Höhenzug heran. Schließlich fahre ich unterhalb der Höhen durch die Felder auf Mariaspring zu und zügig durch den Ort hindurch. Ich passiere auch die Stelle, wo das Rauschenwasser aus einem Felsspalt in den Quellteich rauscht, halte dort aber nicht an, sondern schaue nur kurz während des Fahrens in die Richtung. Ich könnte mir vorstellen, dass an dieser Stelle viele interessante Wanderwege beginnen.

Am Ende des Ortes folge ich der Straße zur Plesseburg, aber nur kurz. Die nächste Ortschaft, Eddigehausen, befindet sich rechterhand der Straße. Ich biege davor noch ab auf ein Sträßchen, welches nach Bovenden führt. Am Siedlungsrand von Eddigehausen führt die Route steil an einem Grundstück aufwärts und soll nun auf einem Acker- und Wiesenweg nahe dem Waldrand auf Göttingen zulaufen. Allerdings ist das steile Sträßchen hier hinauf als Privatweg für jeglichen Durchgang gesperrt. Aufgrund des Aussehens des Weges möchte ich dies auch beachten und folge lieber der gekennzeichneten Radroute am Siedlungsrand von Bovenden, die auch auf Göttingen zuführt. Ich befinde mich damit eine Geländestufe tiefer und mir entgeht ein eventueller Panoramablick.

Schließlich habe ich die Siedlungsgrenze von Göttingen erreicht und biege in die Siedlung hinein ab. Da die von mir befahrene Alternative in der Örtlichkeit nicht markiert ist, muss ich mich jetzt gut auf meine geplante Route konzentrieren, um mich in der Stadt nicht noch zum Schluss zu verfransen. Die erreichte Straße mit den üblichen Wohnblöcken einer Vorortsiedlung überquere ich nur und folge dem Fußweg durch das Grün des Siedlungsbereichs. An einem Spielplatz schlage ich dann wieder südliche Richtung ein, quere einen Parkplatz und folge meiner Kartenroute auf den Anwohnerstraßen durch die Siedlung. Schließlich nehme ich eine längere Straße, die mich direkt südwärts entlang großflächiger Sportanlagen führt.

Ich erreiche Göttingen-Weende, einen Stadtteil mit überwiegender Einfamilienhausbesiedlung. Meine Kartenroute hat mich bereits darauf vorbereitet und dann nehme ich auch den Fußweg am Weender Spring entlang. Am Hotel Weender Hof komme ich an die alte B 3, eine Haupteinfallstraße. Auf dieser halte ich mich südwärts. Der Pilgerführer beschreibt noch einen Abstecher zum ehemaligen Augustinerinnenkloster, den ich aber jetzt nicht mehr beachte. Ich folge der nächsten Straße links herein und erreiche dann durch eine Gasse die Weende. Hier habe ich einen besonders romantischen Winkel des alten Ortskerns entdeckt. Südwärts folge ich der nächsten Straße wieder in eine verkehrsreichere Gegend. Die nächste Straße bringt mich dann direkt auf die Petrikirche zu. Dies ist Weendes ältestes Gebäude, ich halte jedoch nicht extra für einen Besuch.

Südwärts geht es weiter und dann quere ich die B 27. Ich folge weiter südwärts einer ruhigen Nebenstraße, bis ich eine verkehrsreiche vierspurige Straße erreiche. Ich nutze die Radspur, verlasse aber nach dem Gelände der Christophoruskirche die Straße wieder rechterhand. Eine Parallelstraße bringt mich inmitten von Wohnblocks weiter südwärts. Nach einiger Zeit scheine ich das Unigelände erreicht zu haben und fahre direkt auf den Campus. Quer über diesen folge ich nur der Spur von vielen jungen Leuten und erreiche offenbar den Innenstadtring. An der Ampel quere ich diesen und rolle nun langsam in die doch stark belebte Innenstadt bis zur Jacobikirche. Diese ist aber verschlossen. Ich folge der Straße weiter bis zum Marktplatz und der dahinter befindlichen Johanniskirche.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

A 7 Abfahrt Northeim-Nord, dann B 3 bis Alfeld und Auffahrt zur Wernershöhe oder A 7 Abfahrt Hildesheim, dann B 1 nach Elze und B 3 nach Alfeld und Auffahrt zur Wernershöhe.

Parken

Parkplätze vor Ort.

Koordinaten

DG
52.024159, 9.895133
GMS
52°01'27.0"N 9°53'42.5"E
UTM
32U 561417 5764103
w3w 
///verarbeitung.kahl.säfte
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Trekkingrad oder Mountainbike (auch mit Gepäck).

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
85,8 km
Dauer
8:00 h
Aufstieg
1.199 hm
Abstieg
1.356 hm
aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch Von A nach B geologische Highlights

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