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  Saline Luisenhall
Siedepfanne in der Saline Luisenhall

Sole-Reservoir in der Saline Luisenhall

Angebote:
Öffentliche Führung - Sole, Salz und Siedepfannen

Kontakt: Saline Luisenhall GmbH
Adresse: Greitweg 48
37081 Göttingen / Göttingen
Tel.: 0551/93026
Fax.: 0551/94290
E-Mail: info@siedesalz.de
Internet: www.siedesalz.de
 
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Kurzbeschreibung:
Die Saline Luisenhall im Göttinger Ortsteil Grone fördert seit mehr als 150 Jahren Natursole mit einer Sättigung von bis zu 27 %. Im Luisenhaller Badehaus lassen sich die Vorzüge und Annehmlichkeiten der anerkannten Thermalsole genießen.

Beschreibung:
Die Saline Luisenhall ist das einzige Unternehmen in Europa, das Salz noch im Pfannensiedeverfahren gewinnt. Aus einer Tiefe von über 460 m wird eine Sole gewonnen die zunächst dem Mittleren Keuper (Gipskeuper) zugerechnet wurde. Nach neuesten, wissenschaftlichen Erkenntnissen steht allerdings fest, dass die Sole aus älteren Salzablagerungen des Zechstein (Perm) stammt. Die Temperatur der Sole beträgt in der Tiefe 26° C und an der Oberfläche 12° C. Um das Luisenhaller Küchensalz zu produzieren wird die Natursole in große Pfannen geleitet und bei ca. 70o C gesiedet. Nach dem Auskristallisieren wird das Salz getrocknet und anschließend nach verschiedenen Körnungen sortiert und verpackt. Auf diese Weise werden pro Jahr rund 4000 Tonnen des hochwertigen Salzes produziert. Abnehmer sind vor allem Feinkostläden, Schlachtereien und einige Supermärkte in der Region. Etwa ein Drittel nehmen Kneipp-Werke ab für die Herstellung von Badesalz. Die Natursole selbst findet als anerkannte Thermalsole Verwendung in vielen Heil- und Schwimmbädern in Deutschland. Die Saline Luisenhall GmbH trägt mit ihrer Produktion dazu bei, dass die mittlerweile über 150 Jahre alten Betriebsstätten, die unter Denkmalschutz stehen, erhalten bleiben und dieses alte traditionelle Salzherstellungsverfahren weiter betrieben wird. Erfassung der Angebotsdaten: 1.) Die Tourist-Information Göttingen (Tel.: 0551/499800. e-mal: tourismus@goettingen.de) bietet Einzel- und Gruppenführungen an, bei denen man die Entstehung des Luisenhaller Salzes hautnah miterleben kann. Eine Gruppenführung dauert ca. 1, 5 Stunden und kostet 52,00 €. 2.) Seit dem Jahr 2002 bietet die Saline eine weitere Attraktion: Das Luisenhaller Badehaus. Hier finden die BesucherInnen einen Ort der Ruhe und Entspannung mit wohltuender Wirkung auf Körper und Seele. Ein Besuch des 18 %-igen Solebades ist besonders bei Hautkrankheiten, rheumatischen Erkrankungen und Erkrankungen der Atmungswege zu empfehlen. Kontakt: Tel.: 0551/9972840, Fax: 0551/94290, e-mail: info@luisenhaller-badehaus.de, Öffnungszeiten: Mo.-Fr.: 8.00-13.00 Uhr und von 17.00-22.00 Uhr, Sa.: 17.00- 21.00 Uhr So.: 10.00-13.00 Uhr, Preise: Solebad (1 Stunde) 12,00 € für Erwachsene und 9,00 € für Kinder, Sole- und Dampfbad (1,5 Stunden) 15,00 € für Erwachsene und 12 € für Kinder, Wannenbad mit individueller Einstellung des Solegehaltes 15,00 € (1 Stunde) bzw. 18,00 € (1,5 Stunden) für Erwachsene und für Kinder 12,00 bzw. 15,00 €, Inhalationen: Erwachsene 2,00 €, Kinder 1,50 €., Sonnendusche (6 min.) 2,50 € Auch Massagen und Salzpackungen sind nach telefonischer Anfrage buchbar. Filmtipp: - Die letzten Salzkocher - Ein Dokumentarfilm von Heiner Behring, Ingo Behring und Susanne Wachhaus (28 min). Die letzten Salzkocher ist eine Dokumentation über die letzte deutsche Pfannensaline, ihre Geschichte und Methode der Salzgewinnung, über das Engagement ihres Besitzers und ihrer Arbeiter, die die alte Tradition der Siedepfannensalzgewinnung, pflegen – was nichts anderes als harte Arbeit bedeutet. Also auch ein Portrait über den Arbeitsalltag der Menschen, die in der Saline Luisenhall arbeiten, heute nicht viel anders als vor fast 150 Jahren, da die Produktionsabläufe sich im Wesentlichen kaum verändert haben. So erzählt der Film am Beispiel der Saline Luisenhall ein Stück lebendige Geschichte. Internet-Tipps: 1.) www.salinas-gorleben.de/kontor/saline/saline01.html Geschichte der Saline Luisenhall, zusammen gestellt anlässlich der Feier des 125-jährigen Jubiläums am 30. Juli 1979 2.) www.salinas-gorleben.de/kontor/analyse/analyse02..html Messwerte für die 27%ige Sole der Saline Luisenhall, Prüfbericht vom 11. 12. 1998.