Gefördert durch die EU-Gemeinschaftsinitiative LEADER+

Gefördert durch den Landkreis Göttingen

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Methoden und Inhalte

Erzähle es mir –
und ich werde es vergessen.

Zeige es mir –
und ich werde mich erinnern.

Lass es mich tun –
und ich werde es behalten!

(Konfuzius)

Entscheidend bei der Bildung für nachhaltige Entwicklung ist nicht das „WAS“ sondern das „WIE“

Wichtigstes Anliegen ist die Entwicklung von Gestaltungskompetenz bei den SchülerInnen.

Unter „Gestaltungskompetenz“ werden verschiedene Schlüsselqualifikationen zusammengefasst, die uns befähigen die Zukunft der Gemeinschaft in der wir leben, in aktiver Teilhabe im Sinne nachhaltiger Entwicklung verändern und erhalten zu können.

Die acht Schlüsselqualifikationen

  • Vorausschauend denken: Zukunft als gestaltbar begreifen, entwickeln von Handlungsoptionen, Kreativität, Phantasie, Imaginationsvermögen
  • Fähigkeit zu weltoffener Wahrnehmung, transkultureller Verständigung und Kooperation
  • Interdisziplinäres Arbeiten: Zusammenarbeit vieler Fachwissenschaften, kultureller Traditionen, ästhetischer, kognitiver und anderer Herangehensweisen
  • Partizipationskompetenzen: Teilhabe an Entscheidungen, Mitgestaltung von Lebenswelten
  • Planungs- und Umsetzungskompetenz: Handlungsabläufe unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit einschätzen, tatsächliche Handlungsinteressen entwickeln, vom Wollen zum Tun kommen
  • Fähigkeit zu Empathie, Mitleiden und Solidarität: globales Wir-Gefühl, transkulturelle Verständigung und Kooperation, zur Beförderung von mehr Gerechtigkeit
  • Sich und andere motivieren können: Motivation, sich selbst zu verändern und andere dazu anzustiften, aus dem Konzept der Nachhaltigkeit alltagstaugliche, befriedigende Lebensstile schöpfen
  • Auf individuelle und kulturelle Leitbilder reflektieren können

Wenn wir die heutige Schullandschaft und die Probleme in den Schulen unter dem Blickwinkel dieser Kompetenzen betrachten, erscheint hier ein sehr großer Handlungsbedarf.

Um dauerhaft Veränderungen zu bewirken, ist es besonders wichtig, dass die Arbeit an diesen Qualifikationen bereits in den Grundschulen intensiv stattfindet.

Drei Unterrichts- und Organisationsprinzipien sind hier für die Schulen von Bedeutung:

  • interdisziplinäres (fächerübergreifendes) Wissen und vernetztes Denken
  • partizipatives Lernen – Beteiligung der Kinder an Unterrichtsgestaltung und Entscheidungsprozessen
  • innovative Strukturen: Schule als Lernort, Qualitätsentwicklung, Öffnung von Schulen (außerschulische Lernorte und Partner einbeziehen)

Unterrichtsmethoden

Themenauswahl

Beispiele für Unterrichtsthemen und –projekte